Beginn der Siege of Tiber
Nach dem Verlust Orions im Jahr 2712 zog sich die UEE Navy in das benachbarte Tiber-System zurück und baute dort eine neue Verteidigungslinie auf. Die erwartete unmittelbare Vanduul-Invasion blieb zunächst aus. Erst am 4. Februar 2726 wurde erneut ein Vanduul-Jäger in Tiber entdeckt. Noch im selben Jahr begannen kleinere Clans mit unregelmäßigen Überfällen auf das System. (Roberts Space Industries)
Am 19. April 2732 änderte sich die Lage grundlegend. Ein größerer Vanduul-Clan drang nach Tiber ein und griff UEE-Kräfte an, die den Bereich um den Orion-Tiber-Sprungpunkt überwachten. Kurz darauf schlossen sich weitere kleinere Clans dem Angriff an. Die menschlichen Verteidiger mussten ihre Stellung aufgeben und überließen den Vanduul die Kontrolle über den Sprungpunkt. Damit begann offiziell die Siege of Tiber. (Roberts Space Industries)
High Command übertrug Grand Admiral Tesca Halimeade die Verteidigung des Systems. Er verstärkte insbesondere die Sprungpunkte nach Virgil und Oberon und stationierte sein Flaggschiff UEES Aquilon bei INS Aniene. Statt die Vanduul in großen Flottenschlachten anzugreifen, setzte Halimeade auf eine defensive Strategie und erlaubte Gefechte überwiegend dort, wo die Navy zahlenmäßig im Vorteil war. (Roberts Space Industries)
Aus dem erwarteten Abwehrkampf entwickelte sich dadurch ein jahrelanger Stellungskrieg. Bis 2733 hatten sich mehrere Vanduul-Clans auf Tiber II festgesetzt. Anfang 2734 führte die UEE eine größere Gegenoffensive durch, bei der Ablenkungsmanöver der Flotte genutzt wurden, um zahlreiche Vanduul-Stellungen aus der Luft zu bombardieren. Der Erfolg war jedoch nur vorübergehend und zog weitere Clans in das System. (Roberts Space Industries)
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