XenoThreat greift das Stanton-System an
2951 wurde das Stanton-System zum Ziel einer bis dahin beispiellosen Offensive der aus Pyro operierenden XenoThreat-Bewegung. Die offen anti-UEE und fremdenfeindliche Gruppierung übernahm zunächst öffentliche Übertragungssysteme, um Drohungen gegen das Empire und die Bewohner Stantons zu verbreiten.
Kurz darauf überfiel XenoThreat einen Konvoi, der sich von Stanton in Richtung Terra bewegte. Die Fracht wurde zerstört und die Besatzung öffentlich als angebliche „Kollaborateure der Unternehmensgier“ hingerichtet. Die UEE Navy entsandte daraufhin die UEES War Hammer, um gemeinsam mit den lokalen Sicherheitskräften gegen die Angreifer vorzugehen.
XenoThreat hatte die Reaktion offenbar vorausgesehen. Als der Navy-Verband Nachschub aufnehmen musste, wurden zahlreiche Versorgungsschiffe abgefangen und vernichtet. Da keine ausreichenden weiteren regulären Kräfte verfügbar waren, aktivierte die Regierung die Civilian Defense Force. Freiwillige bargen verstreute Navy-Versorgungsgüter und transportierten sie zur INS Jericho.
Die Verzögerung hatte XenoThreat inzwischen ermöglicht, mehrere Großkampfschiffe nach Stanton zu verlegen. Die bereits mobilisierten CDF-Kräfte wurden deshalb schließlich direkt als Verstärkung der Navy im Gefecht eingesetzt. Gemeinsam gelang es Navy und CDF, die Angreifer zurückzuschlagen und nach Pyro zu vertreiben. Die Operation wurde damit zu einem der wichtigsten frühen Belege dafür, dass das 2947 geschaffene CDF-Konzept auch gegen eine organisierte militärähnliche Streitmacht eingesetzt werden konnte.
Hinweis: Der XenoThreat-Angriff fand im Jahr 2951 statt und war Mitte Februar bereits beendet. Die offiziellen In-Universe-Quellen nennen jedoch keinen eigenständigen kanonischen Kalendertag für den Gesamtbeginn beziehungsweise Abschluss der Operation. Der 15. Februar dient der chronologischen Einordnung des Ereignisses.
Quellen:
CIG – OP.NET: XenoThreat Assessment
CIG – This Week in Star Citizen: XenoThreat zurückgeschlagen