Die Stanley-Meuterei und der Beginn der Unification Wars
Mit der Gründung der United Nations of Earth (UNE) begann 2380 ein neuer Abschnitt der Menschheitsgeschichte. Nach langen Verhandlungen hatten sich die Staaten der Erde unter einer gemeinsamen Regierung zusammengeschlossen, um die weitere Expansion der Menschheit ins All gemeinsam zu organisieren. Im selben Zuge entstanden auch die Streitkräfte der UNE; die Army wurde 2380 gegründet, während ehemalige nationale Kriegsschiffe und Besatzungen in die neue UNE Navy überführt wurden. Nicht überall fand die politische und militärische Vereinigung jedoch Zustimmung.
Am 20. Oktober 2380 eskalierten diese Spannungen an Bord des ehemaligen amecanischen Schlachtkreuzers Stanley. Teile der bisherigen Besatzung weigerten sich, die Auflösung ihrer nationalen Strukturen zu akzeptieren, bewaffneten sich und übernahmen das Schiff. Ihr Ziel war es, die Souveränität Amecanios wiederherzustellen und dafür notfalls auch bedeutende Städte auf der Erde anzugreifen. Die UNE Navy konnte die Stanley jedoch außer Gefecht setzen und zurückerobern, ohne dass dabei Menschen ums Leben kamen.
Die Meuterei blieb kein Einzelfall. Am 9. Dezember 2380 desertierten die UNE-Kriegsschiffe Panjwani und Cassano. Innerhalb einer Woche schlossen sich vier weitere Schiffe an. Es folgten mehrere Gefechte mit der Navy, bis die Panjwani als letztes verbliebenes Schiff dieser Gruppe am 22. März 2381 zerstört wurde. Die bewaffnete Opposition gegen die Vereinigung war damit jedoch nicht beendet. Die folgenden Jahre gingen als die Unification Wars in die Geschichte ein.
Quellen:
CIG – Portfolio: Unification Wars
CIG – Writer's Guide: Part One