Der Ursprung einer verbotenen Forschung
Im Sommer 2947 erschüttert ein schwerer Zwischenfall eine private Forschungsanlage auf Clio, einem Mond von microTech. Bei einer unterirdischen Explosion kommen Professor Mobi und mehr als drei Dutzend Wissenschaftler ums Leben. Nur zwei schwer verletzte Sicherheitskräfte überleben zunächst – sterben jedoch später ebenfalls im Krankenhaus. Was genau in der Anlage erforscht wurde, bleibt unter Verschluss.
Professor Mobi galt als einer der führenden Köpfe auf dem Gebiet medizinischer Bio-Bot-Technologie. Öffentlich wird behauptet, seine Arbeiten hätten zuletzt auch Anwendungsmöglichkeiten im Bergbau untersucht. Im wissenschaftlichen Umfeld kommen daran früh Zweifel auf. Nach Mobis Tod verschwinden weitere Kollegen aus New Babbage, kündigen unerwartet ihre Stellen oder kommen bei vermeintlichen Unfällen ums Leben.
Damit beginnt Jahre vor den eigentlichen ENOS-Ereignissen ein Muster, das später immer wieder auftauchen wird: Forschungsergebnisse verschwinden, Beteiligte verstummen und offizielle Erklärungen hinterlassen mehr Fragen als Antworten.
Erst wesentlich später wird deutlich, dass Mobis Forschung nicht mit seinem Tod endete. Teile seiner Arbeit wurden weitergeführt und zu einer Technologie entwickelt, deren Möglichkeiten weit über medizinische Anwendungen hinausgehen.
Was im Sommer 2947 auf Clio geschah, bildet damit den wissenschaftlichen Ursprung dessen, was Jahre später unter dem Namen ENOS das Stanton-System erschüttern sollte.