Alle Angelegenheiten, die die operative, organisatorische und administrative Umsetzung der A3 betreffen, besprechen wir hier unter anderem auch OOC, bei den Themen wo es notwendig ist.
Der Kommandostab setzt sich aus den von den Orgas bestimmten Repräsentanten zusammen unter anderem die Flüge der A3 und welche Vorbereitungen nötig sind.
Beteiligte Orgas:
Zenith Service Kontor
Tyr
Sol Invictus
Raumnotretter
A3 Kommandostab (OOC)
Willkommen in der Kantine, Reisender...
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***Rückmeldung zur vorgeschlagenen Engineering-Struktur (aus praktischer Engineering-Erfahrung)***
Auf Grundlage praktischer Erfahrung im Bereich Engineering möchte ich einige strukturelle Punkte ergänzen bzw. präzisieren, da die dargestellte Organisationsform in dieser Form operativ nicht vollständig aufgeht.
Der beschriebene „Kreislauf“ zwischen Brücke, Technik, Sicherheit und Logistik ist grundsätzlich nachvollziehbar, bildet jedoch zentrale technische Abläufe nicht ausreichend differenziert ab.
**1. Klare Trennung der technischen Schlüsselrollen**
*Für einen stabilen Bordbetrieb sind zwei klar getrennte Ingenieursfunktionen zwingend erforderlich:*
**Energieingenieur (Brückenoffizier)**
Die Energieverwaltung liegt primär und dauerhaft beim Energieingenieur.
Diese Rolle ist operativ direkt auf der Brücke angesiedelt.
*Begründung:*
Energieverteilung erfordert unmittelbare Anpassungen.
Im Gefecht sind Reaktionszeiten entscheidend.
Die Abstimmung mit der Brücke muss ohne zusätzliche Schnittstellen erfolgen.
Der Boardingeneur greift im Normalbetrieb nicht aktiv in die Energieverteilung ein.
**Boardingeneur (Engineering-Leitstand)**
*Der Boardingeneur arbeitet dauerhaft an der Engineering-Konsole und überwacht:*
-Systemzustände
-Leitungen
-Türen
-strukturelle Integrität
-Schadensentwicklungen
Er erkennt Ausfälle systemisch und meldet kritische Ereignisse – z. B. den Ausfall eines Kühlers – unmittelbar an die Brücke bzw. an den Energieingenieur.
*Zusätzlich kann er bei kritischen Schäden nicht-essenzielle Systeme in einen reduzierten Betriebsmodus versetzen oder temporär abschalten, um:*
-Überhitzung
-Folgeschäden
-Brandentstehung zu vermeiden.
Die operative Energieverteilung bleibt jedoch in der Verantwortung des Energieingenieurs. -
**2. Interne Technikstruktur**
*Unterhalb der Offiziersebene sollte eine klar definierte Funktion (z. B. Technikteamleiter) existieren, die:*
-das Reparaturteam führt
-operative Entscheidungen vor Ort trifft
-als Schnittstelle zwischen Boardingeneur und ausführenden Technikern dient
Dies verhindert Informationsverluste und beschleunigt Abläufe.
**3. Reparaturpriorisierung im Gefecht**
*Reparaturen folgen einer festen Hierarchie:*
-Reaktor
-Kühlsysteme
-Lebenserhaltung
-übrige Systeme
Ohne diese Priorisierung entstehen Zielkonflikte und Ineffizienz.
**4. Technische Rahmenbedingungen**
-Ingenieure tragen vakuumresistente, modulare Ausrüstung.
-Kleines Handtool: Systemreparaturen.
-Großes SRT: Hüllenreparatur.
-Komponenten ab Größe S3 sind nicht per Hand austauschbar, jedoch vollständig reparierbar.
Diese Aspekte beeinflussen Abläufe unmittelbar und sollten strukturell berücksichtigt werden.
**5. Brandschutz**
*Im Brandfall:*
-Evakuierung der Sektion
-Verriegelung
-kontrolliertes Ablassen der Atmosphäre
-anschließend gezielter Technikereinsatz
***Eine grundlegende Brandsicherheitsausbildung der gesamten Crew ist hierbei essenziell.*** -
Anmerkung:
Boardschützen haben keine gute Übersicht über das Schiff, können daher nicht beurteilen, ob, wo und was für ein Schaden vorliegt. Sie sehen ausschließlich den Zustand der Schiffshülle, welche aber in erster Linie nicht relevant für eine Situation unter Kampfbedingungen ist. -
Zitat von jendrikonAnmerkung: Boardschützen haben keine gute Übersicht über das Schiff, können daher nicht beurteilen, ob, wo und was für ein Schaden vorliegt. Sie sehen ausschließlich den Zustand der Schiffshülle, welche aber in erster Linie nicht relevant für eine Situation unter Kampfbedingungen ist.
Nirgendwo wurde geschrieben dass die Bordschützen beurteilen sollen wo, welcher Schaden am Schiff anliegt.
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Bordschützen melden schäden, technik reagiert.
Kam halt so rüber. -
Zitat von jendrikon***Rückmeldung zur vorgeschlagenen Engineering-Struktur (aus praktischer Engineering-Erfahrung)*** Auf Grundlage praktischer Erfahrung im Bereich Engineering möchte ich einige strukturelle Punkte ergänzen bzw. präzisieren, da die dargestellte Organisationsform in dieser Form operativ nicht vollständig aufgeht. Der beschriebene „Kreislauf“ zwischen Brücke, Technik, Sicherheit und Logistik ist grundsätzlich nachvollziehbar, bildet jedoch zentrale technische Abläufe nicht ausreichend differenziert ab. **1. Klare Trennung der technischen Schlüsselrollen** *Für einen stabilen Bordbetrieb sind zwei klar getrennte Ingenieursfunktionen zwingend erforderlich:* **Energieingenieur (Brückenoffizier)** Die Energieverwaltung liegt primär und dauerhaft beim Energieingenieur. Diese Rolle ist operativ direkt auf der Brücke angesiedelt. *Begründung:* -Energieverteilung erfordert unmittelbare Anpassungen. -Im Gefecht sind Reaktionszeiten entscheidend. -Die Abstimmung mit der Brücke muss ohne zusätzliche Schnittstellen erfolgen. -Der Boardingeneur greift im Normalbetrieb nicht aktiv in die Energieverteilung ein. **Boardingeneur (Engineering-Leitstand)** *Der Boardingeneur arbeitet dauerhaft an der Engineering-Konsole und überwacht:* -Systemzustände -Leitungen -Türen -strukturelle Integrität -Schadensentwicklungen Er erkennt Ausfälle systemisch und meldet kritische Ereignisse – z. B. den Ausfall eines Kühlers – unmittelbar an die Brücke bzw. an den Energieingenieur. *Zusätzlich kann er bei kritischen Schäden nicht-essenzielle Systeme in einen reduzierten Betriebsmodus versetzen oder temporär abschalten, um:* -Überhitzung -Folgeschäden -Brandentstehung zu vermeiden. Die operative Energieverteilung bleibt jedoch in der Verantwortung des Energieingenieurs.
vielen dank für deinen Kommentar hermi, jedoch muss ich kurz darauf hinweisen, dass dies hier nur die Übersicht darstellt und die detaillierte Ausarbeitung noch folgt/ sich ggf an Bord situationsbedingt ergibt. Sei dir sicher, dass wir all deine genannten Details im Hintergund bereits aufgefasst hatten. Also: immer ruhig mit den jungen Pferden und abwarten. 😉
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Logistik
Das ist der Bereich, wo ich etwas Senf dazu geben kann. Damit der bei dem Chaos nachher nicht auf dem Schiff fehlt 🙂.
Logistik ist mehr als 'bewegt Kisten, bereitet Lieferungen vor und verteilt angeforderte Gegenstände an die Abteilungen.'
Genau genommen macht die Logistik nichts von alldem 😁.
Das be- und entladen des Schiffes unterliegt der Aufsicht des 1. Offiziers. Ist also ganz oben angesiedelt. Denn nicht nur die sichere Handhabung der Fracht muss beaufsichtigt werden, auch das direkte lagern und sichern braucht viel Erfahrung - niemand möchte mit einem Schiff in den Kampf ziehen, wo die Munition gleich hinter den Frachtraumtoren lagert. Und falsch verladene Fracht kann die Stabilität eines Schiffes negativ beeinflussen.
Das verteilen von Zubehör und Ersatzteilen - sofern es überhaupt verteilt wird und es sich die Abteilungen nicht selber an der Mat(erialausgabe) abholen - übernimmt der Transport.
Aber meist übernehmen das die einzelnen Abteilungen selber - sie wissen am Besten, wie man ihr Material behandelt und wie es aussieht.
Niemand will ein kiloschweres Ersatzteil durchs Schiff schleppen, nur damit einem der Maschinenraum dann sagt, dass es das falsche ist. Sowas bemerkt man lieber im Lager 🙂.
Da sich der 1. Offizier nicht ständig im Lager bzw Frachtraum aufhalten kann, hat er dort einen 'Master' - meist im Rang eines Unteroffiziers.
Lager ist nicht Logistik! -
Und was macht nun der Logistiker?
Der Logistikoffizier hat einen 'Bürojob' - bei ihm laufen alle Fäden zusammen.
Er ist zwar kein Brückenoffizier, aber in jedem Fall ein Stabsoffizier. Denn seine Arbeit beginnt weit vor dem auslaufen des Schiffes. Er muss über Mannschaftsstärke, Dauer der Fahrt, Ziel und alles informiert sein, um die entsprechenden Mengen an Vorräten einkaufen zu können.
Er ist an allen Planungen einer Unternehmung direkt beteiligt um mit seinem Wissen über Materialbedarf, Versorgungsmöglichkeiten, Kosten und so weiter beraten zu können. -
Und warum packt man nicht einfach "genug" ein und fertig?
Vorräte kosten Geld - und Geld ist begrenzt.
Vorräte benötigen Platz - und Platz ist begrenzt.
Und Vorräte sind nur begrenzt haltbar, aber das ist hier bei Star Citizen zum Glück weniger ein Problem.
Kurz: niemand will Vorräte für zwei Jahre bezahlen, sortieren und verladen wenn man nur plant, ne Stunde um den Block zu fliegen.
Und am Ende alles wieder ausladen.
Die alte Weisheit 'so viel wie nötig, so wenig wie möglich' trifft auch hier zu.
Wer immer Material braucht, egal ob Maschinenraum, Küche oder Kampfraum, meldet seinen Bedarf an den Logistikoffizier.
Anforderungsformular 52B1, anzufordern mit Formular 48C12 😁.
Und da gehts schon los - denn damit der Logistiker zum Beispiel Nahrungsvorräte einkaufen kann, muss er Mannstärke und Dauer der Fahrt an die Küche übermitteln. Diese erstellt dann den Versorgungsplan und errechnet die benötigten Vorräte und gibt das dann an die Logistik zurück.
Erst dann kann der Logistikoffizier das Zeug einkaufen, liefern und verladen lassen. -
Übersteigen die benötigten Vorräte die Lagerkapazitäten oder liegen andere Gründe vor, kann man die Vorräte auch unterwegs auffrischen. Was aber wieder direkten Einfluss auf die Missionsplanung hat. Sei es, dass man dafür einen Stützpunkt anlaufen muss oder aber ein Rendezvous mit einem Versorgungsschiff einplant.
All das plant der Logistikoffizier und legt es Kapitän und Planungsstab vor, damit es bei der Missionsplanung berücksichtigt werden kann.
Der Logistikoffizier genießt dabei nicht nur ein besonderes Vertrauen, sondern ist auch ein Posten mit besonderen Sicherheitsanforderungen. Denn bei ihm laufen alle Informationen zusammen: Zustand des Schiffes, Munitionsreserven, Nahrungsvorräte, Mannschaftsstand.
Was würde ein Gegner wohl für die Information geben, dass es zu wenige Torpedos an Bord gibt oder dass Treibstoff und Verpflegung einen Kurswechsel erzwingen?
Der Logistiker sieht und weiß alles und jeder, der Material benötigt, meldet dies an den Logistikoffizier.
Damit steht der Logistikoffizier nicht nur in direktem Kontakt mit allen Abteilungen des Schiffes, sondern auch mit dem Planungsstab und der Brücke. -
Leute langsam, das kommt doch alles noch
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ja klar kommt das alles noch. sind ja auch nur ein paar Gedanken zum Thema, damits dann alles auch richtig kommt. Das Schiff soll ja nicht nur laufen, sondern sich auch auf seine Mission konzentrieren können 😁 .
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ich mach sowas im echten leben ...
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Willkommen im Club. ich habe bereits beides gemacht - sowohl Logistik als auch Dispo.
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Zitat von skinwalkerlpja klar kommt das alles noch. sind ja auch nur ein paar Gedanken zum Thema, damits dann alles auch richtig kommt. Das Schiff soll ja nicht nur laufen, sondern sich auch auf seine Mission konzentrieren können 😁 .
Im Zuge der Planung sind wir beispielhaft alle Position einer Idris durchgegangen und haben sie nach militärischen Standard mit Personal besetzt. Dabei sind wir mit einer Vollbesetzung bei einer Gesamtmenge von über 70 bespielbaren Personalpositionen ausgekommen. **Beispiel:** Im Militärischen Kontext würde der 1. Offizier das Be- und entladen des Schiffes nämlich definitiv **nicht** beaufsichtigen, denn dafür gäbe es wiederum den Logistikoffizier. Der dann Vollzug meldet.
Wir sind uns auch natürlich der Tatsache bewusst, dass es vielleicht zunächst nicht zu den besagten 70 Spielern kommen wird. Unser Ziel war es allerdings auch erst einmal eine optimal Besetzung zu dokumentieren. Die daraus entstandene Struktur wird dann je nach Anzahl an verfügbaren Spielern zusammen gestaucht und angepasst.
Die Texte die wir bisher veröffentlicht haben sollen zunächst erstmal nur potenziell Interessierte Rollenspieler über das Community-Projekt informieren und "es" ihnen "schmackhaft" machen. Die detaillierte Ausarbeitung von Themen wie die benötigte Ausrüstung oder der Ablauf von bestimmten Tätigkeiten in verschiedenen Abteilungen folgt noch. Wir werden euer Feedback natürlich in die Ausarbeitung einfließen lasen. -
Dann entschuldige ich mich, dass ich meine SC Bezogenen Erkenntnisse früh in der Planung vorgebracht habe und die weiteren Anstrengungen mit einem Bericht meinerseits erleichtern wollte.
Wir nehmen das dann bei der ZNSK so hin und reagieren auf weitere Anfragen der beteidigung eher passiv. -
Gut, wir warten dann auf weitere Ideen und kommen später darauf zurück. 😉