Lauren O`Neil

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Vorname:
Lauren
Nachname:
O`Neil
Größe
151
Haarfarbe
hellblond
Augenfarbe
eisblau
Sozialer Status
Civilian
Heimatssystem:
Elysium
Geburtsdatum:
26.10.2937
Geburtsort:
Elysium IV: Jalan
Beruf(e):
Hauptberuf: Pilotin
Fähigkeiten: Fliegen
Merkmale:
Ein wenig naiv und leicht überdreht, sehr freundlich, einwenig impulsiv und neigt zum Sarkasmus
Handle:
Lauren_ONeil

Lauren ist jung und noch etwas naiv, entscheidet sich aber bewusst für Freundlichkeit und Respekt. Als Pilotin lebt sie für das Fliegen, geht oft zu hohe Risiken und verbirgt Unsicherheit hinter Humor. Gütig, impulsiv und unberechenbar.

=/\= Curriculum Vitae =/\=

Lauren O`Neil


=/\= Familie =/\=

Vater: Shane O`Neil, Kampfpilot (mit 37 Jahren verstorben)

Mutter: Tara O`Neil, Technikerin


=/\= Medizinische Daten =/\=

Geburtsdatum: 26.10.2937

Geburtsort: Jalan (Elysium IV, Elysium-System)

Augenfarbe: eisblau

Gewicht: 48 kg.

Größe: 151 cm.

Körperbau: Sportlich, Schlank

Blutgruppe: A Negativ

Kinderkrankheiten: Ja, alle.bis auf Scharlach

Allergien: keine bekannt


=/\= Besonderes =/\=

Lauren hat durch die Ausbildung zur Pilotin, die sie privat machte hat sie fliegerische Fähigkeiten erlernt, was besonder Flug und taktische Manöver betrifft.


=/\= Psychologisches Profil =/\=

Positive Eigenschaften: Freundlich, leicht überdreht, loyal

Negative Eigenschaften: Impulsiv, sarkastisch und Ironisch, ungeduldig

Hobbys: Fliegen, Kampftraining im Kampfsport, sowie Schwertkampf (hauptsächlich der alte japanische Art


=/\= Werdegang =/\=

Lauren wurde am 26. Oktober 2937 in einer kleinen Kolonie auf dem Planeten Jalan geboren. Von Anfang an stand ihr Leben im Schatten des Militärs. Beide Eltern dienten, Disziplin und Pflicht bestimmten den Alltag und mit dem Tod ihres Vaters im Einsatz wurde dieses Erbe zu einer Last, die sie viel zu früh tragen musste. Mit nur elf Jahren schwor sie sich, eines Tages Kampfpilotin zu werden. Nicht nur aus Bewunderung, sondern aus dem verzweifelten Wunsch heraus, seinem Tod einen Sinn zu geben. Während ihre Mutter auf Elysium IV als Technikerin arbeitete und versuchte, die Familie allein über Wasser zu halten, lernte Lauren früh, sich selbst zurückzustellen. Nähe, Geborgenheit, ein Gefühl von Zuhause all das blieb bruchstückhaft. Sie wurde stark, weil sie es musste, doch diese Stärke ging mit einer inneren Kälte einher. Gefühle waren etwas, das sie lieber verdrängte, aus Angst, erneut etwas zu verlieren.

Mit siebzehn begann sie die Ausbildung zur Pilotin. Nach außen wirkte sie entschlossen, talentiert, manchmal übermütig. Doch innerlich nagte der Zweifel. Wollte sie diesen Weg wirklich gehen, oder folgte sie nur einem Bild, das andere von ihr erwarteten? Der Gedanke, dieselbe Uniform zu tragen wie ihr Vater, erfüllte sie gleichermaßen mit Stolz und mit Furcht. Stolz, weil sie ihm nahe sein wollte. Furcht, weil sie wusste, dass dieser Weg sie genau dorthin führen könnte, wo er gefallen war.

Nach dem Abschluss stand sie vor der Entscheidung, die alles verändern sollte. Entgegen der Hoffnungen ihrer Mutter und entgegen ihrem eigenen kindlichen Schwur konnte sie sich nicht dazu zwingen, den selben Weg einzuschlagen. Stattdessen stieg sie im Januar im Jahre 2956 in den alten Jäger ihres Vaters, ein Relikt, das mehr Erinnerungen als Metall trug. Getrieben von Impulsivität, Schuldgefühlen und dem Wunsch nach Freiheit verließ sie alles, was sie festhielt.

Ihre Entscheidung führte sie zu den Raumnotrettern. Für sie schien es wie ein stiller Kompromiss mit sich selbst zu sein. Sie flog, wie ihr Vater es getan hatte, stellte sich der Gefahr, aber sie tat es, weil sie davon überzeugt war. Und vielleicht, so hoffte sie insgeheim, konnte sie auf diese Weise endlich Frieden mit sich selbst schließen.

Lieber Lauren O’Neil,

Lauren ist als Figur sehr klar emotional geführt. Ihre Jugend, ihre Offenheit und ihre bewusste Entscheidung für Freundlichkeit stehen in einem spürbaren Spannungsverhältnis zu Verlust, Pflichtgefühl und innerer Unsicherheit. Das ist gut herausgearbeitet und wirkt nicht aufgesetzt.

Besonders überzeugend ist, dass ihre Naivität nicht als Dummheit erscheint, sondern als Haltung: Sie entscheidet sich aktiv für Vertrauen und Humor, obwohl sie gute Gründe hätte, sich zu verschließen.Die Herkunft aus dem Elysium-System und einer kleineren Kolonie ist lore-seitig unproblematisch und passt gut zu einem militärisch geprägten Familienumfeld.

Der Vater als gefallener Kampfpilot und die Mutter als Technikerin erklärt schlüssig, warum Disziplin, Technik und Fliegerei früh Teil ihres Alltags wurden. Der Tod des Vaters ist dabei kein bloßer Aufhänger, sondern wirkt langfristig nach: als Erwartungsdruck, als Schuldgefühl und als innere Verpflichtung, die Lauren selbst zunehmend hinterfragt. Dieser innere Konflikt ist eine der größten Stärken des Profils.

Der Entschluss, mit siebzehn eine Pilotenausbildung zu beginnen ist mit einer Sondererlaubnis zu erklären, wenn die Prüfung mit der Vollendung des 18. Lebensjahr oder später bestanden wurde. Wichtig ist hier weniger das formale Alter als die Art, wie du die Ausbildung beschreibst: nicht als makellosen Durchmarsch, sondern als Phase voller Zweifel, Überforderung und Selbstinszenierung nach außen. Das fängt mögliche Unglaubwürdigkeit gut ab.

Die Entscheidung, nicht in den Militärdienst zu gehen, sondern stattdessen das Schiff des Vaters zu nehmen und den eigenen Weg zu suchen, ist erzählerisch stark. Sie bricht bewusst mit dem Erwartungsnarrativ und verhindert, dass Lauren zur bloßen Fortsetzung ihres Vaters wird. Dass sie sich den Raumnotrettern anschließt, wirkt wie ein innerer Kompromiss und ist eine sehr passende Lösung: Sie fliegt, sie hilft, sie riskiert sich – aber aus eigener Motivation heraus, nicht aus institutioneller Pflicht.


Ein Punkt, den du im Blick behalten solltest, ist der Abschnitt „Besonderes“. Hohe Intelligenz, schnelles Sprachenlernen, taktische Flugmanöver-Entwicklung und seltene Kommunikationskenntnisse sind für sich genommen nicht verboten, aber sie ballen sich hier recht stark.

Für das Spiel kann es hilfreich sein, diese Fähigkeiten entweder stärker zu begrenzen, an konkrete Ausbildungssituationen zu knüpfen oder klar zu machen, wo Laurens Grenzen liegen. Das würde verhindern, dass sie unbeabsichtigt als außergewöhnlich kompetent in zu vielen Bereichen zugleich wahrgenommen wird.

Auch die Hobbys – Kampfsport und Schwertkampf – sind nicht problematisch, könnten aber von einer kurzen Einordnung profitieren: auf welchem Niveau, mit welchem Hintergrund, und ob sie eher Ausgleich, Training oder emotionale Kontrolle darstellen. Gerade bei einer impulsiven Figur kann das spielerisch sehr interessant sein.

Insgesamt wirkt Lauren O’Neil wie eine junge Pilotin, die noch nicht weiß, wer sie am Ende sein will, aber sehr genau spürt, wer sie nicht sein möchte. Sie ist emotional offen, manchmal überdreht, nicht frei von Selbstzweifeln und trifft Entscheidungen, bevor sie sie vollständig durchdacht hat. Genau daraus entsteht Spiel: aus Unsicherheit, aus Widersprüchen, aus dem Versuch, mit Humor eine innere Leerstelle zu überdecken.

Alles Gute!

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