Die erweiterten Richtlinien gelten insbesondere für alle Handlungen In-Character (IC). Sie schränken einige Handlungen des Roleplays ein und schließen andere ganz aus. Da wir eine Atmosphäre erzeugen wollen, die für alle angenehm ist, sehen wir dies als angemessen an. Welche Themen Teilnehmer*innen in ihren eigenen Geschichten schreiben und/oder spielen, können und wollen wir nicht beschränken. Sollten diese jedoch den genannten Punkten widersprechen, ist von einer starken Thematisierung im RPU abzusehen.
Auch hier gilt selbstverständlich, dass wir als Team bei Unsicherheiten für Fragen und Ratschläge zur Verfügung stehen.
- Realen Personen und fremde RP-Charaktere:
Verweise und Ähnlichkeiten zu realen Personen sind zu vermeiden. Außer es ist die eigene Person, die man selbst verwenden möchte. Fremde RP-Charakter dürfen bei im RPU gültigen und spielbaren Geschichten nur nach Zustimmung der betreffenden Person eingebaut werden. Generelle Verweise oder Erwähnung sind hiervon ausgenommen.
- Power Roleplay:
Als Power-RP gilt im RPU jenes Handeln und Storytelling, bei dem die Autor*innen/Spieler*innen nicht nur die eigenen Aktionen kontrollieren wollen, sondern auch die Reaktionen und Wirkungen der anderen Teilnehmer*innen. Dieses Verhalten ist nicht erwünscht. Davon ausgenommen sind Spielleiter*innen eines Events.
- Tod des Roleplaycharakters:
Der Tod eines RP-Charakters erfolgt nur nach Absprache mit der betreffenden Person. Technische Tode bedingt durch Gameplay in Star Citizen sollen als Verletzung oder ähnliches IC bezeichnet werden.
- Beleidigungen und Diskriminierung:
Innerhalb des Roleplays sind diskriminierende Haltungen gegenüber Alienrassen geduldet. Gegen Meschen, unabhängig ob Spieler*in oder NPC, ist diese Einstellung bspw. wegen ihrer Hautfarbe nicht gestattet. Beleidigungen sind im Rahmen des RPs gegen Teilnehmer*innen zulässig, wenn sie sich gegen die RP-Persönlichkeit richten und nicht gegen die reale Person. Jedoch soll jedem bewusst sein, dass auch hier Grenzen gelten, wie zum Beispiel Rassismus oder Sexismus. Auch ist hinsichtlich einer Veröffentlichung auf bspw. YouTube oder Twitch durch andere Teilnehmende Rücksicht zu nehmen.
- Psychische und physische Gewalt (Folter):
Sollten Entführungen (mit möglicher Folter) im RP geplant sein, müssen alle Beteiligten vorher über ihre individuellen Grenzen eine Absprache treffen. Wenn sich eine solche Situation spontan ergibt, ist höchstens ein erstes Verhör gestattet. Sollte die entführte Person OOC explizit zustimmen, darf weitergespielt werden. Um eine solche intensive Situation sofort zu beenden, ist es jedem der Teilnehmenden erlaubt, OOC zu sagen oder zu schreiben, dass abgebrochen werden muss. Dieses muss von allen beachtet, respektiert und ermöglicht werden. Insbesondere das aktive Unterbinden solcher Nachrichten ist strengsten verboten. Zudem sei gesagt, dass bei solchen Aktionen der überlegene Part sich seiner Rolle und vor allem seiner Schutzpflichten gegenüber dem unterlegen spielenden Part bewusste sein muss. Folter psychischer und physischer Art, die auf sexuelle Handlungen abzielt, ist grundsätzlich verboten.
- Sexuelle Handlungen:
Sexuelle Handlungen sind nur im Rahmen von Flirten und gegenseitigen Necken gestattet, sofern alle Beteiligten ihr Einverständnis gegeben haben, idealerweise vorab OOC. Alle weiteren einvernehmlichen Handlungen sind in Textform geduldet und dürfen auch im RP besprochen, aber nicht gespielt werden. Hier ist besonders Abschnitt 2 Artikel I. zu beachten. Sexuell nicht Einvernehmliches ist innerhalb des RPUs nicht zu thematisieren. Alle Personen, Spieler*in oder NPC, müssen volljährig sein.
- Umgang mit OOC Wissen:
OOC Wissen, insbesondere organisatorischer Art, soll nicht IC genutzt werden. Der sonst daraus resultierende Vorteil ist unfair und stört den Spielfluss.