Die A3 Patrouille ist ein organisationsübergreifendes Community-Format, das entwickelt wurde, um der wachsenden Nachfrage nach koordiniertem Multi-Crew-Roleplay auf großen Schiffen gerecht zu werden. Ziel des Formats ist es, Capital- und Großschiffe nicht nur funktional zu betreiben, sondern sie glaubwürdig, lebendig und erzählerisch sinnvoll zu bespielen.
Im Mittelpunkt steht dabei das Bord- und Crew-Rollenspiel. Anstatt sich auf reine Minimalbesatzungen zu beschränken, sollen Schiffe mit vollständigen oder nahezu vollständigen Crews besetzt werden, um interne Abläufe, soziale Dynamiken, Konflikte, Hierarchien und Zusammenarbeit erlebbar zu machen. Das Schiff wird damit selbst zu einem aktiven Schauplatz von Geschichten.
Als erste Testplattformen dienen mehrere Capital-Schiffe, die von unterschiedlichen Organisationen bereitgestellt werden. Die Besatzungen setzen sich bewusst organisationsübergreifend zusammen und umfassen unter anderem:
- Brücken- und Kommandooffiziere
- Piloten und Navigatoren
- Bordschützen und Sicherheitskräfte
- Techniker, Ingenieure und Wartungspersonal
- Medizinische Abteilungen
- Logistik- und Versorgungseinheiten
Diese Struktur ermöglicht es, Schiffe deutlich über das Funktionsminimum hinaus zu besetzen und ein dauerhaftes, glaubwürdiges Bordleben zu simulieren.
Loreseitig tritt die A3 Patrouille als unabhängige zivile Patrouillen- und Unterstützungsinitiative auf. Ihr Aufgabenfeld umfasst vor allem Aufklärung, Präsenzfahrten, Sicherungsaufgaben sowie private Unterstützungsleistungen im Umfeld größerer Siedlungsgebiete und Handelsrouten. Öffentliche Ordnungskräfte wie Advocacy oder Navy stufen die A3 Patrouille dabei als zivile Flotte ein, vergleichbar mit privaten Sicherheits- oder Söldnerverbänden.
Organisatorisch wird das Projekt durch einen A3-Kommandostab getragen. Jede beteiligte Organisation stellt Haupt- und Sekundärrepräsentanten. Aus diesem Kreis wird in regelmäßigen Abständen ein Flotten-Kommandant bestimmt, der die Initiative nach außen repräsentiert, neue Kooperationen anbahnt und die interne Koordination übernimmt.
In der Anfangsphase ist maximal eine Patrouille pro Monat vorgesehen, um dem Format seinen besonderen Charakter zu erhalten und eine Überfrachtung zu vermeiden. Perspektivisch kann sich die A3 Patrouille von einem einzelnen Capital-Schiff zu einer erweiterten Flottenstruktur entwickeln, ergänzt durch Begleit- und Unterstützungsschiffe mit eigenem Bord- und Crew-Rollenspiel.
Out-of-Character wird die Planung und Abstimmung über Discord und das RPU-Forum begleitet, um Transparenz, Beteiligung und langfristige Nachhaltigkeit sicherzustellen.